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Die zauberhafte Erzählung von Esel Emil<br /><br />Emil und das geheimnisvolle Storchennest über dem Bottwartal<br /><br />Der kleine Esel, der mit seinem Leben Geschichten schrieb<br /><br />Emil – Ein Esel zwischen blühenden Weinbergen und majestätischen Störchen.n - DAS-BOTTWARTAL.DE

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Eine kleine Geschichte vom Großbottwarer Esel und dem Storch
Der Großbottwarer Utzname „Esel“ gehört zu den ältesten Spitznamen im Bottwartal. Viele Geschichten erklären ihn – Geduld, Stärke, Sturheit, Weinbau. Doch eines fehlte immer, bis Emil auftauchte. Der Utzname hatte keine Figur.
Die wundersame Geschichte von Emil, dem Esel aus Storchingen
Es war einmal im Bottwartal, zwischen Weinbergen, Wasserbüffeln und Menschen mit guter Laune, ein kleiner Esel namens Emil.
Emil war nicht irgendein Esel. Er war ein Großbottwarer Esel – also einer von denen, die schon seit Jahrhunderten einen Spitznamen tragen, ohne je gefragt worden zu sein.
Die Leute aus Großbottwar wurden nämlich seit langer Zeit „Esel“ genannt. Warum? Nun, Esel sind stark, geduldig, freundlich und manchmal ein bisschen stur.
Und wer schon einmal versucht hat, einem Bottwartaler zu erklären, dass etwas „nicht geht“, weiß: Das passt ziemlich gut.
Der Storch und die Esel
Nun hatte Großbottwar auch noch einen Storch im Wappen.
Der Storch war ein stolzer Vogel, der gern über die Dächer spazierte und sich dachte: „Wenn die Menschen hier Esel heißen, dann bin ich wohl der Oberstorch von Esel Storchingen.“
So entstand der märchenhafte Name „Esel Storchingen“ – ein Ort, an dem Esel und Storch gemeinsam regieren - zumindest im Humor.
Emil und das Nest
Eines Tages, als die Sonne über den Wasserbüffeln glitzerte, sah Emil ein großes Storchennest. Esel denken selten lange nach, wenn etwas spannend aussieht. Also stapfte Emil los, kletterte hoch – wie genau, weiß niemand – und setzte sich mitten ins Storchennest. Ganz vorsichtig, damit kein Zweig brach. Die Menschen blieben stehen. Die Kinder rieben sich die Augen und ein alter Großbottwarer murmelte: „Ha! Jetzt weiß ich endlich, wie ein echter Bottwartaler Esel aussieht.“
Die Rückkehr der Störche
Auf dem Rathausdach wurde in diesem Jahr nach über 10 Jahren Wartezeit endlich das Storchennetzt von einem Storchenpaar besetzt., das zwei Junge darin aufzog. Und wenn die Störche im kommenden Jahr wieder viele Nester brauchen, dann gibt es da oben bei den Wasserbüffeln ein ganz besonderes Nest, das schon einmal Esel geprüft wurde Emil würde sicher Platz machen für die nächste Generation.
So endet das Märchen vom Esel Emil – dem kleinen Bottwartaler, der zeigte, dass selbst ein ungewöhnlicher Platz zu einem besonderen Ort werden kann.
Seit diesem Tag wissen alle im Bottwartal warum die Großbottwarer „Esel“ heißen, warum der Storch so wichtig ist, und wie ein kleiner Esel namens Emil den alten Spitznamen zu neuem Leben erweckte.


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